Rioja ist wie eine Gewähr
Kein uralter Weinbau, sondern neue Weinkultur
Dass die Weine aus der Rioja-Landschaft gleich hinter den Pyrenäen mittlerweile sehr berühmt sind, verdanken sie eigentlich einem Unglück: Um das Jahr 1850 zerstörte Mehltau die Weinberge von Bordeaux und anderen französischen Regionen – und schon wichen clevere Winzer nach Spanien aus. Heutzutage machen sich hiesige Weinhändler gern einen Spaß, einen gut gelüfteten Rioja von angeblichen Kennern probieren zu lassen. Die tippen dann auf teuerste Franzosen… Gut möglich, dass sie jedoch Rioja Preferido von der Villa Hortenisa genießen, 12 Flaschen eingekauft und 6 bezahlt.
Anbau anders als zum Beispiel in Italien
In Rioja findet man eher große als kleine Betriebe, im Gegensatz zu Italien. Doch die Familie Caballero, der die Bodega Hortensia gehört, keltert mit ihrem “Preferido” (der Bevorzugte) ein köstliches Highlight und bietet das nun für 12 Flaschen zum Preis von 6 an.
Die Lagen sind selten bekannt
Im Unterschied zu anderen Weinen werden in Rioja Lagebezeichnungen so gut wie nie angegeben. Das hat mit dem Bestreben der Bodegas zu tun, den Geschmack der Markenweine möglichst konstant zu halten. Am besten lernt die Rioja-Kultur sicherlich kennen, wer als Tourist die Reise in die noch recht unentdeckte Weinlandschaft an die Ufer des Ebro wagt.
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