Rotwein und der Alkohol – Genießen ja, aber bitte in Maßen!

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in Tipps,Wein & Gesundheit

Leute, einer muss es mal sagen: Wein – auch unser geliebter Rotwein – enthält Alkohol. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das einer der Gründe ist, warum wir alle so gern ein Gläschen trinken. Die Prozente darin lassen die Sorgen kleiner, den Geldbeutel größer und das Leben an und für sich leichter erscheinen. So weit, so gut, kein Einspruch Euer Ehren.

Ich bitte Euch um erbitterte Kommentare, falls Ihr nicht mit mir einer Meinung seid. Aber ich ganz persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das erste Glas Wein fast zwangsläufig ein zweites Glas Wein nach sich zieht. Weil‘ s so gut schmeckt. Weil‘s auf dem Balkon noch so warm ist. Weil man sich gerade so gut unterhält. Weil die Flasche sowieso fast leer ist. Kurz, es gibt immer einen Grund. Fast schlimmer noch: Das erste Glas Wein lässt das zweite Glas Wein völlig harmlos erscheinen. Auf einem Bein kann man schließlich nicht stehen, oder? Man kann Leute, man kann! Wer Wein wirklich nicht nur mit dem Gaumen und mit dem Herzen, sondern auch mit dem Verstand genießen will, der muss sich selbst gewisse Grenzen setzen. Ich jedenfalls möchte gern Genusstrinkerin bleiben und nicht etwa zur Gewohnheitstrinkerin werden. Das ist nämlich gar nicht gut für die Gesundheit und auch unser soziales Leben kann heftig darunter leiden. Da ich nun einmal beschlossen habe, mich heute schonungslos über die (mögliche) Kehrseite meiner Passion auszulassen, kann ich Euch bestimmte Tatsachen nicht ersparen. Also, lasst Euch bitte gesagt sein, was Ihr sowieso schon wisst. Nämlich dass Wein unvorsichtig machen kann, dass er die Zunge löst und dass er auch die Reaktionen verlangsamt.

Wenn ich das so schreibe, dann will ich nicht darauf hinaus, dass wir unter allen Umständen weniger trinken sollten. Ich bin keine Ärztin und habe deshalb auch keine Ahnung, wann es der Leber zu viel wird. Ich finde aber, dass, wenn wir schon nicht an unsere Leber denken, wir zumindest an unsere Mitmenschen denken. An die, die uns nahestehen ebenso wie an die, die uns einfach zufällig begegnen. Es gibt ein paar ganz einfache Regeln, wie man die negativen Auswirkungen von Alkoholgenuss „umweltverträglich“ in den Griff bekommt. Ich schreibe Euch hier, was meine Erfahrungen sind und würde mich wirklich über eine Resonanz von Euch freuen. Los geht‘s also!

Wenn ich auswärts Wein trinke, behalte ich leichter den Überblick, wenn ich entweder dazu etwas esse oder aber parallel viel Wasser trinke. Der Spruch „Wein liebt Gesellschaft“ bedeutet nämlich nicht nur, dass man möglichst nicht allein im stillen Kämmerlein trinken sollte. Er bedeutet auch, dass die Folgen des Alkoholgenusses durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme oder eine „Verdünnung“ mit Wasser gemildert werden.

Es ist zudem keine dumme Idee, nur zu bestimmten Tageszeiten Wein zu trinken. Damit meine ich streng genommen eigentlich keine „Tages“-Zeit, sondern dezidiert den Abend. Dann sind die Pflichten des Tages erledigt, man sitzt entspannt zu Hause auf dem Sofa und gerät so kaum in die Gefahr, dank gelockerter Weinzunge mit Kunden, Kollegen oder gar dem Chef aneinanderzugeraten. Das Schlimmste aber ist, wenn man sich angeheitert hinters Steuer setzt. Bei allen Weintrinkern dieser Welt sollte es zur eisernen Regel werden, dass man in einem solchen Fall zu Fuß geht, den Bus benutzt oder ein Taxi ruft. Das Auto zu nehmen geht jedenfalls gar nicht.

Stimmt‘s oder habe ich recht?

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