Molinara
Herkunft
Die Herkunft der Molinara ist bislang nicht vollständig geklärt. Es ist aber höchst wahrscheinlich, dass sie aus Norditalien stammt.
Anbaufläche und Bedeutung
Die Molinara hat, ähnlich wie die Corvina Veronese, ihre Bedeutung vor allem als Verschnittwein. Am häufigsten ist sie im Valpolicella, im Bardolino und im Amarone anzutreffen. Ihr Name bedeutet übersetzt “die Mühle” und weist darauf hin, dass die Beeren dieser roten Rebsorte aussehen, als seien sie mit Mehl bestäubt worden. Die Anbauflächen erreichen eine Größe von knapp 2000 Hektar, die überwiegend in der Provinz Verona bis hin zum Gardasee sowie in der Provinz Mantua angesiedelt sind.
Sortenbeschreibung und Eigenschaften
Die Trauben dieser Sorte werden recht groß, die Beeren sind mittelgroß und oval. Die Sorte ist konstant ertragreich und wächst gut. Ihre Beeren reifen etwa 40 Tagen nach denen des Gutedels und gelten damit als spät reifend.
Wein
Wein aus der Molinara wird quasi nie sortenrein angefüllt. Die Rotweine aus dieser Traube verfügen nur über eine blasse Farbe und einen durchschnittlichen Alkoholgehalt. Den größeren Weinen, denen der Molinara beigemischt wird, verleiht er aber einen leckeren, anziehenden Duft.
Synonyme
Brepon, Breppion Scavolegno, Breppion Scuro, Breppon, Molinara Ciara, Molinara Rada, Mulinara, Pola, Rossanella, Rossanella Gentile, Rossara, Rossara della Forcella, Rossiccio Chiaro, Scavolegno, Sola, Uva Salata, Vespone





























