Malbec
Herkunft
Noch bis vor Kurzem wussten die Fachleute lediglich, dass die Rebsorte Malbec aus Frankreich stammt. Erst seit dem vergangenen Jahr steht fest, welche Vorfahren die Sorte hat. Malbec ist demnach eine Kreuzung aus der fast ausgestorbenen Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes sund der Sorte Prunelart.
Anbaufläche und Bedeutung
In der Vergangenheit wurde die Malbec in mehr als 30 Weinregionen Frankreichs angebaut. Dort hat sie allerdings stark an Bedeutung eingebüßt. Nur noch knapp 20 Prozent aller Malbec-Rebstöcke weltweit stehen heute in Frankreich. Der Löwenanteil mit über 70 Prozent gedeiht in Argentinien, wo die Sorte ideale Bedingungen vorfindet. Auch in Chile und in den USA wird Malbec angebaut.
Sortenbeschreibung und Eigenschaften
Die Beeren der Malbec sind klein und blauschwarz. Sie haben eine dicke Schale und nur sehr wenig Saft. Da die Malbec sehr früh austreibt, ist sie entsprechend empfindlich gegen späte Fröste. Aber auch ganz normale Winterfröste setzen ihr zu. Da sie zudem anfällig für diverse Krankheiten ist, stellt sie aus Sicht des Winzers eine eher schwierige Rebsorte dar.
Wein
Ein Malbec-Rotwein kann an seiner charakteristischen, fast schwarzen Farbe erkannt werden. Er schmeckt fruchtig, aber mit einem würzigen Unterton, der fast an Lorbeer erinnert. Auch reife Pflaumen, Kirschen und dunkle Schokolade sind Geschmackserlebnisse, die vor allem ein im Barrique ausgereifter Malbec vermitteln kann.
Tipps für Konsumenten
Malbec ist gut lagerfähig. Die ideale Temperatur zum Servieren liegt bei 16 Grad Celsius. Dann passt der Wein hervorragend zu Wild, zu Rind und zu einer Käseauswahl.
Synonyme
Es gibt mehr als 400 verschiedene Bezeichnungen. Dazu gehören Auxerrois, Pressac, Côt, Perigord und Medoc Noir.

































































































