Jahrgänge
Der Jahrgang eines Weins ist nicht einfach nur das Jahr, in dem er geerntet und gekeltert wurde. Der Jahrgang eines Weines kennzeichnet ihn ganz eindeutig, verleiht im den Charakter und hebt ihn von anderen Weinen ab. So werden zwei gleiche Weine mit unterschiedlichem Jahrgang in der Regel sicher nicht gleich schmecken.
Auf die Qualität eines Weines hat unter anderem die Witterung einen großen Einfluss. Faktoren in diesem Zusammenhang können beispielsweise die Stärke der Sonneneinstrahlung, die Häufigkeit und Stärke der Niederschläge oder Spätfrost sein. Je nach Anbaugebiet haben die einzelnen Witterungseinflüsse mehr oder weniger Bedeutung. Die Witterung ist in keinem Jahr identisch. Daher unterscheiden sich gleiche Weine unterschiedlicher Jahrgänge nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Qualität.
Wenn es in einem Jahrgang gelingt, dass ein Wein sein gesamtes Potenzial ausschöpft, spricht man von einem Spitzenjahrgang. Ein Jahr der Spitzenweine war beispielsweise 2007, in dem tanninreiche Rotweine kreiert wurden. Die Weine aus dem 1921er Jahrgang sind ebenso wie die 1959er und 1976er Weine bekannt für ihre hohe Qualität.
Auf sehr vielen Weinflaschen im Supermarkt findet sich keine Angabe des Jahrgangs. Dies liegt daran, dass dies nur erlaubt ist , wenn es sich um Qualitäts- oder Landweine handelt.









